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Manchmal reicht ein einziger Gedanke und die Stimmung kippt

Eine Nachricht bleibt unbeantwortet — und schon beginnt das Grübeln.

Ein kritischer Satz fällt — und plötzlich ist da das Gefühl, nicht gut genug zu sein. Eine Aufgabe steht bevor — und im Kopf läuft bereits der Film, was alles schiefgehen könnte.

Vielleicht kennen Sie das: Sie möchten ruhig bleiben, aber innerlich wird es laut. Sie wissen vielleicht sogar, dass Ihre Gedanken Sie belasten — und trotzdem hören sie nicht einfach auf. Ein Teil von Ihnen sagt: „Stell dich nicht so an.“ Ein anderer Teil ist verletzt, angespannt, ängstlich oder erschöpft.

Genau hier setzt die kognitive Verhaltenstherapie an.

Sie hilft dabei, Gedanken, Gefühle, Körperreaktionen und Verhalten besser zu verstehen. Denn oft ist nicht nur die Situation selbst belastend, sondern das, was innerlich daraus entsteht: automatische Gedanken, alte Überzeugungen und Bewertungen. In der Therapie schauen wir gemeinsam darauf, was in solchen Momenten passiert. Welche Gedanken tauchen auf? Welche Gefühle werden ausgelöst? Welche alten Muster melden sich? Und welche Sichtweise könnte hilfreicher, realistischer und freundlicher sein?

Dabei geht es nicht um Schönreden oder positives Denken auf Knopfdruck. Es geht darum, Gedanken zu prüfen, statt ihnen sofort zu glauben. Kognitive Verhaltenstherapie kann unterstützen bei Ängsten, Grübeln, innerer Unruhe, Selbstzweifeln, Stress, Erschöpfung, Perfektionismus, Schuldgefühlen und dem Gefühl, immer funktionieren zu müssen.

Ziel ist nicht, Gefühle wegzudrücken. Angst, Traurigkeit, Wut oder Unsicherheit dürfen da sein.

Entscheidend ist, ob Gedanken und Reaktionen Sie dauerhaft blockieren oder klein machen.

Manchmal beginnt Veränderung mit einem kleinen Moment:

„Da ist wieder dieser Gedanke.“

Und genau dort entsteht die Möglichkeit, anders mit sich selbst umzugehen.

 

Hinweis

Kognitive Verhaltenstherapie ersetzt keine ärztliche, medizinische oder psychiatrische Behandlung. Bei schweren psychischen Erkrankungen, akuten Krisen oder körperlichen Beschwerden ist eine ärztliche oder fachpsychiatrische Abklärung erforderlich.

ABC-Modell - Kognitive Verhaltenstherapie 
Wenn Gedanken, Grübeln und Selbstzweifel zu viel Raum einnehmen

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