

Manchmal funktionieren wir nach außen ganz selbstverständlich —
und fühlen uns innerlich trotzdem hin- und hergerissen.
Vielleicht kennen Sie das Gefühl, innerlich nicht eindeutig zu sein. Nach außen funktionieren Sie, erledigen Ihre Aufgaben, halten durch und machen weiter. Doch innerlich kann es ganz anders aussehen.
Ein Teil von Ihnen möchte stark sein. Ein anderer ist müde, verletzt oder überfordert. Ein Teil sagt: „Reiß dich zusammen.“ Ein anderer möchte einfach nur zur Ruhe kommen.
Vielleicht erleben Sie Angst, Selbstzweifel, innere Unruhe oder das Gefühl, nie wirklich genug zu sein. Manchmal meldet sich ein strenger innerer Kritiker, der alles bewertet. Oder ein Antreiber, der kaum Pausen zulässt. Vielleicht gibt es einen Anteil, der Nähe sucht – und gleichzeitig einen anderen, der sich schützen und Abstand halten möchte.
Die Ego-State-Therapie geht davon aus, dass Menschen verschiedene innere Persönlichkeitsanteile in sich tragen. Diese Anteile können unterschiedliche Gefühle, Bedürfnisse, Überzeugungen und Schutzstrategien entwickeln. Sie entstehen häufig aus früheren Erfahrungen und hatten ursprünglich eine sinnvolle Aufgabe: schützen, helfen, Sicherheit herstellen oder verhindern, dass schmerzhafte Erfahrungen erneut spürbar werden.
Was früher hilfreich war, kann im heutigen Leben jedoch belasten. Alte Schutzmuster zeigen sich dann beispielsweise durch starke Selbstkritik, Rückzug, Perfektionismus, Ängste, innere Anspannung oder wiederkehrende Beziehungskonflikte.
Wie kann Ego-State-Therapie unterstützen?
In der therapeutischen Arbeit betrachten wir diese verschiedenen inneren Seiten behutsam und wertschätzend. Es geht nicht darum, einzelne Anteile wegzumachen oder zu bekämpfen. Vielmehr schauen wir gemeinsam, warum ein Anteil entstanden ist, welche Aufgabe er übernommen hat und welches Bedürfnis dahintersteht. Dadurch können innere Reaktionen verständlicher werden. Was zunächst wie Schwäche, Widersprüchlichkeit oder persönliches Versagen erscheint, lässt sich häufig als Ausdruck alter Schutzmechanismen erkennen. Ziel ist es, die inneren Anteile besser miteinander in Verbindung zu bringen. Der innere Kampf kann dadurch leiser werden. Statt gegen sich selbst zu arbeiten, kann wieder mehr innere Führung, Klarheit und Handlungsfreiheit entstehen.
Ego-State-Therapie kann hilfreich sein bei
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starker Selbstkritik
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Ängsten und innerer Unruhe
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Selbstwertproblemen
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emotionaler Erschöpfung
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inneren Blockaden
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wiederkehrenden Beziehungsmustern
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Perfektionismus
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widersprüchlichen Gefühlen
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dem Gefühl, innerlich hin- und hergerissen zu sein
Mein therapeutischer Ansatz
Je nach Anliegen verbinde ich die Arbeit mit inneren Anteilen mit Elementen der Hypnosetherapie, der Kognitiven Verhaltenstherapie und der systemischen Therapie. So können sowohl bewusste Gedanken und Verhaltensmuster als auch tiefer liegende emotionale Schutzmechanismen berücksichtigt werden.
Ziel der Ego-State-Therapie
Die eigenen inneren Anteile verstehen, würdigen und miteinander in Verbindung bringen – damit mehr innere Ruhe, Stabilität, Selbstmitgefühl und Handlungsfreiheit entstehen können.
Manchmal beginnt Veränderung nicht damit, einen inneren Anteil loszuwerden, sondern damit, ihn zum ersten Mal wirklich zu verstehen
Hinweis
Ego-State-Arbeit ersetzt keine ärztliche, medizinische oder psychiatrische Behandlung. Bei schweren psychischen Erkrankungen, akuten Krisen oder behandlungsbedürftigen körperlichen Beschwerden ist eine ärztliche oder fachpsychiatrische Abklärung erforderlich.
In meiner Praxis setze ich Hypnose im Rahmen meiner Tätigkeit als Heilpraktikerin für Psychotherapie verantwortungsvoll und individuell abgestimmt ein.
